Die Stärke des Wolfs ist das Rudel, …

Bildschirmfoto 2018-09-29 um 17.32.48.png

…weil er es bewusst wählt, es anführt oder sich von ihm mitziehen lässt. Weit gefehlt, wer jetzt denkt: „Wieder so ein Vergleich aus der Natur für seinen Triathlon-Sport!“                                      Klar, komme ich heute im Blog ganz am Ende wieder auch auf den Sport zu sprechen, aber beim Thema Wolf und Rudel geht der Blick ziemlich deutlich über den Rand der Futterschale hinaus:

Von Zeit zu Zeit entscheidet der Mensch, ob er besser allein oder mit anderen „durch die Wälder streifen“ möchte. Wie eben jene Wölfe…

Was uns Menschen von den Wölfen unterscheidet? Wir können uns rein von unserem Instinkt leiten lassen, aber weil viele von uns noch diverse Windungen mehr in der wabbligen Grütze mit der Bezeichnung Hirn haben, können wir eben auch viele gemachte Erfahrungen einfließen lassen, um das beste Rudel für uns auszuwählen oder stattdessen ganz bewusst als Einzelkämpfer „durch den Wald ziehen“…Früher oder später aber begegnen wir anderen Wölfen und müssen dann Entscheidungen treffen: Freund oder Feind?

Die Anzahl von Feinden, die uns in diesem Leben begegnen, wird sehr wahrscheinlich höher sein als die von Freunden. Die Auswahl sollte also sehr bewusst passieren. Nicht jeder Wolf, der wie Dein Freund aussieht, wird es auch wirklich sein. Ebenso können Wölfe fremder Rudel ab morgen auch Deine Freunde sein. Eine Korrektur dieser Entscheidungen kann, wenn Sie rechtzeitig erfolgt, sogar noch unter das kostenlose Umtauschrecht fallen. Wohlgemerkt: Rechtzeitig entscheiden!

Ich bin wahrscheinlich schon die meiste Zeit meines Lebens als Einzelkämpfer unterwegs, weil ich mit zu vielen anderen um mich herum oft zu abgelenkt bin und mich nicht auf mich konzentrieren kann. Mein Misstrauen ist sicher sehr groß, aber inzwischen begreife ich es als eine Art Stärke, nicht alles und jeden zum Freund haben zu müssen. ABER:                                                                                                                             Nur alleine zu sein und Dich auszuprobieren, macht Dich auf Dauer vielleicht zwar auch besser, aber wenn andere Dich zum Erfolg ziehen oder schieben, kann es dann sein, das es vielleicht schneller klappt?                                                                                                            Ich denke ja!                                                                                                                                       Vorher ist es aber wichtig, sich von den „falschen“ Wölfen zu verabschieden.                       Das Leben haut früher oder später jedem von uns mal auf die „Fresse“ – das ist Fakt! Achte dann mal darauf, wer Dir symbolisch seine „Pfote“ reicht!? Du wirst Dich wundern, wie sehr das Deinen Blick auf viele Dinge ändern kann.

Du musst nicht alles ändern, aber sei zumindest bereit für Veränderungen, lasse Schlechtes zurück, wende Dich Gutem zu…

Zum Sportlichen: Langer Lauf über 30km, zum größten Teil mit einem anderen Wolf, dann aber auch wieder „alleine durch die Wälder gestreift“.

Notiz Nummer 1 an mich: Die Zahl der Freunde im Rudel ist wieder größer geworden.                                              Notiz Nummer 2 an mich: Die wimmernden Laute in der Ferne sind die anderen Wölfe. Vollmond oder Bären-Falle? Wen interessiert das schon?! Mich nicht mehr…

-MP

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s